Legs floating in Water

Floating ist mehr als nur im Wasser schweben.

 

Das menschliche Gehirn verwendet tagsüber mehr als 80 Prozent seiner Kapazität dazu, Aussenreize zu verarbeiten und diese gedanklich zu reflektieren. In Zeiten, wo der Blick auf das Smartphone oder den Computer nicht mehr wegzudenken ist, sind wir als Menschen, bewusst oder unbewusst, stetig einer Reizüberflutung ausgesetzt.

Diese Reizüberflutung überfordert unseren Körper und führt zu Stress. Floaten ist eine der effektivsten Methoden, um körperlichen wie auch mentalen Stress zu lösen. Während dem Floaten ist dein Bewusstsein von allen Sinneswahrnehmungen entlastet. Keine Schwerkraft, keine Lagebestimmung des Körpers, keine Geräusche, keine visuellen Einflüsse, keine Temperaturschwankungen. Die Last des eigenen Körpergewichts entfällt – sowohl Körper als auch Geist erfahren einen tiefen Entspannungszustand.

Floaten entlastet insbesondere die Wirbelsäule, Muskeln und Gelenke, wie auch die inneren Organe. Es steigert unsere Immunkraft, gleicht den pH-Wert bei Übersäuerung des Körpers aus, hilft körpereigene, toxische Biochemikalien auszuleiten und unterstützt uns sogar bei Jetlags den Rhythmus wiederzufinden. Dies durch die Ausschüttung von Endorphinen, das unseren Hirnhälften hilft zu synchronisieren, unser Vorstellungsvermögen verbessert, unsere Kreativität und Produktivität steigert und alle Arten von meditativen Übungen unterstützt. Des Weiteren ermöglicht das Floaten einen schnelleren Abtransport von Milchsäure und reduziert so Anspannung und Belastungsgrad der Muskeln erheblich. Durch das Senken der Laktatwerte hat das Floaten einen starken positiven Effekt auf Nervenstärke, strategisches Denken und mentale Klarheit.

Durch den speziellen Schwebeeffekt beim Floaten, der durch den hohen Salzgehalt des Wassers erreicht wird, werden die Wirbelsäule, Muskulatur und Gelenke entspannt.

Beim Floaten nimmt der Körper eine Position ein, bei der alle Nackenwirbel gänzlich ohne Verdrehungen und Druckpunkte gelagert sind. Auch bei chronischen Rückenschmerzen kann dadurch eine Linderung eintreten, denn die verkrampfte Muskulatur wird nachhaltig gelockert und entspannt.

Floaten unterstützt die sofortige Muskelregeneration bei Muskelkater oder nach starker körperlicher Anstrengung und hilft, verhärtete oder verkürzte Muskeln, die nervliche Schmerzen wie zum Beispiel Ischiasschmerzen auslösen, zu entspannen.

Floaten erhöht die Ausschüttung von Endorphinen, was sich in einem gesteigerten Wohlbefinden zeigt.

Floaten hat eine positive, lindernde Wirkung auf die Haut (zum Beispiel bei Psoriasis, Neurodermitis, Akne) und eignet sich daher für die Behandlung verschiedenster Hautkrankheiten. Die Haut nimmt die Mineralien aus dem speziellen Salz (Epsom-Salz) auf und unterstützt dadurch den Heilungsprozess. Besonders Magnesium kann über die Haut deutlich besser aufgenommen werden und wirkt äusserst entzündungshemmend.

Schwangere können die Vorteile des Schwebens wirklich geniessen, insbesondere wenn sie Rückenschmerzen haben. Wir empfehlen Schwangeren, nach dem ersten Trimester Floating-Sitzungen durchzuführen, um eine Gewichtsentlastung zu erfahren. Oder das Baby nach dem siebten Monat anzuregen, sich in die Kopflage zu drehen, da auch dieser beim Floating mehr Bewegungsfreiraum erfährt.

Floaten eignet sich, um sich von der Schwangerschaft zu erholen oder allfällige Wirbelfehlstellungen zu korrigieren sowie die Milchproduktion anzuregen.

Durch die erfahrene Entspannung beim Floaten verlangsamt sich die Pulsfrequenz und die Blut- und Kapillargefässe erweitern sich, was zur Senkung eines hohen Blutdrucks führt und den Blutfluss zu allen Zellen vermehrt.

Floaten steigert die natürlichen Immunfunktionen des Körpers.

Floaten bewirkt einen deutlichen Rückgang von chronischen Schmerzsymptomen (zum Beispiel Migräne) und verbessert rheumatische Beschwerden.

Das Schweben regt den Körper zur Freisetzung von Endorphinen an, die der Grund für Schmerzreduktion und euphorische Gefühle sind. Die Beschleunigung von Heilprozessen, insbesondere bei Sportverletzungen, ist in verschiedenen wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen worden.

Floaten unterstützt die Rehabilitation nach operativen Eingriffen (zum Beispiel künstliche Gelenke) und stoss Heilungsprozesse an (zum Beispiel nach einem Schleudertrauma oder Knochenbrüchen). Es lindert Bandscheibenvorfälle, Gelenkbeschwerden, Ischias, Hexenschuss, Zerrungen, Stauchungen und Prellungen.

Während des Trainings werden die Muskeln mit einer hohen Intensität stimuliert. Die Stärkung und das Wachstum des Muskels finden jedoch beinahe ausschliesslich in Phasen der Entspannung statt. Durch die Erfahrung der Schwerelosigkeit können sich alle Muskelgruppen tief entspannen. Floaten nach einem intensivem Training kann somit stark zum Aufbau der Muskulatur beitragen.

Die meisten Sportverletzungen entstehen nicht durch direkten Körperkontakt, sondern durch falsche Muskelanspannungen, Dehnungen oder Zerrungen. Die beste Vorbeugung gegen diese Art der Verletzung ist eine aufgelockerte Muskulatur. Dies trägt substanziell zur Vermeidung von derartigen Sportverletzungen bei.

Floaten mindert Jetlag-Symptome.

Floaten ergänzt das autogene Training und Superlearning. Beim Floaten werden deine beiden Gehirnhälften synchronisiert, das heisst die Gehirnwellenmuster der rechten und linken Gehirnhälfte gleichen sich an. Dadurch werden auch die Denkprozesse der beiden Gehirnhälften besser aufeinander abgestimmt. In der Folge denkst du ganzheitlicher, kombinierst intuitive und logische Elemente miteinander und gelangst zu einem umfassenderen und effektiveren Handeln.

Floaten gleicht die umweltbedingte Reizüberflutung aus. Dies verlangsamt deinen Metabolismus und reduziert Stress. Des Weiteren werden stressbezogene Biochemikalien wie Kortisol, ACTH, Laktat und Adrenalin in der Blutbahn reduziert. Deine Stressresistenz hält in den folgenden Tagen an.

Eine wissenschaftliche Studie zeigt, dass sich Floaten nach einigen Sessions markant positiv auf die Schlafdauer und die Schlafqualität auswirkt.

Entspannung und Sinnesreizentzug führen zu einer verstärkten Ausschüttung körpereigener Opiate – und damit nicht nur zu einem klareren und leistungsfähigeren Geist, sondern auch zu einer zuversichtlicheren und optimistischeren Grundeinstellung. Floaten kann bei einer psychosomatischen Erkrankung integrativer Bestandteil des psychotherapeutischen Prozesses sein.

Floaten beruhigt dein Nervensystem nachhaltig. Dies stärkt deine Stressresilienz und schützt dich vor einem Burnout.

Durch die gewonnene Entspannung während des Floatens steigerst du deine Konzentrationsfähigkeit, wirst kreativer und produktiver.

Floaten hilft dir, über deine eigenen Gedanken klar zu werden und dir die nötige Zeit zu geben, um eine Sache/ein Problem zu lösen, denn du bist völlig frei und musst nichts und auch nichts kontrollieren.

Wann vom Floating abzuraten ist:

  • wenn du grossflächige Neurodermitis, unverheilte Narben oder grössere Hautverletzungen hast,
  • wenn du unter Seekrankheit leidest,
  • bei unbehandelter Epilepsie,
  • bei Atemnot, akuten Asthmaanfällen oder Schlafapnoe,
  • unter Einfluss von Drogen, Alkohol oder starken Medikamenten,
  • während einer Grippe (viraler Infekt) oder Bronchitis,
  • am Höhepunkt der Menstruation,
  • bei Inkontinenz,
  • bei einer chronischen Nierenfunktionsstörung und/oder
  • mit ganz frisch gefärbten oder getönten Haaren, da Verfärbungen auftreten können.

Mit deinem Arzt / deiner Ärztin solltest du Rücksprache halten, wenn du:

  • unter Erkrankungen des Herzens leidest oder wenn du dich in Dialyse befindest,
  • wenn du ernsthafte Hautprobleme hast,
  • offene Wunden oder Verbrennungen hast,
  • an Epilepsie leidest und/oder
  • dich in psychiatrischer Behandlung befindest.